Sport in Kroatien

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Kroatische Fußballmannschaft (2018)

Trotz seiner verhältnismäßig geringen Bevölkerungszahl kann Kroatien im Sport viele Erfolge aufweisen. Man könnte angesichts der Vielzahl an internationalen Erfolgen und der damit verbundenen Verbreitung eines positiven Images Kroatiens behaupten, dass die kroatischen Sportler oft als die besten Botschafter dieses kleinen Landes in der Welt gelten. Zu den größten Erfolgen kroatischer Nationalmannschaften zählen die Zweitplatzierung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, Drittplatzierung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich und Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar, der Sieg der Handballer bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta und 2004 in Athen (wie auch der Sieg bei der Handball-Weltmeisterschaft 2003 in Portugal), die Silbermedaille für die Basketballer bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona, die Silbermedaille für das Wasserball-Nationalteam bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, wie auch der Sieg bei den Wasserball-Weltmeisterschaften 2007, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2012 sowie die Silbermedaille im Rudern für das Gebrüderpaar Nikša und Siniša Skelin in Athen 2004 (Zweier ohne Steuermann). Das kroatische Tennis-Nationalteam war 2005 Davis Cup Gewinner. Die kroatische Fußballnationalmannschaft hat sich bereits zum vierten Mal seit Erlangung der Unabhängigkeit 1991 für die Weltmeisterschafts-Endrunde qualifiziert. Näheres unter: Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2007 der Schwimmer im ungarischen Debrecen stellt Sanja Jovanović über 50 Meter Rücken einen neuen Weltrekord auf.

Viele kroatische Einzelsportler beweisen kontinuierlich sportliche Spitzenleistungen. Zu den größten einzelsportlichen Leistungen zählen der Wimbledon-Sieg von Goran Ivanišević 2001 im Tennis, die Silbermedaille im Schwimmen für Duje Draganja bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen (50 Meter Freistil), sowie der Dreifach-Olympiaerfolg von Janica Kostelić bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City (Kombination, Slalom, Riesenslalom; Silber im Super-G). Die Diskuswerferin Sandra Perković gewann bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio die Goldmedaille.

Berühmte kroatische Sportler

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In den folgenden Disziplinen waren kroatische Sportler besonders erfolgreich:

Fußball: Davor Šuker, Robert Prosinečki, Zvonimir Boban, Dado Pršo, Robert Kovač, Dario Šimić, Ivan Klasnić, Igor Tudor, Branko Zebec, Stjepan Bobek, Zlatko Čajkovski, Alen Bokšić, Mario Stanić, Mladen Petrić, Robert Jarni, Darijo Srna, Mario Mandžukić, Luka Modrić, Ivica Olić
Handball: Patrik Ćavar, Ivano Balić, Petar Metličić, Vlado Šola, Mirza Džomba, Goran Šprem, Blaženko Lacković, Zlatan Saračević, Hrvoje Horvat, Irfan Smajlagić, Mirko Bašić, Igor Vori, Domagoj Duvnjak
Ski Alpin: Janica Kostelić, Ivica Kostelić, Nika Fleiss, Ana Jelušić
Tennis: Željko Franulović, Goran Ivanišević, Goran Prpić, Iva Majoli, Ivan Ljubičić, Mario Ančić, Nikola Pilić, Ivo Karlović, Marin Čilić
Basketball: Dražen Petrović, Toni Kukoč, Dino Rađa, Danira Nakić, Krešimir Ćosić
Wasserball: Dubravko Šimenc, Perica Bukić, Igor Hinić, Ratko Rudić, Miho Bošković, Maro Joković
Schwimmen: Đurđica Bjedov, Gordan Kožulj, Duje Draganja, Miloš Milošević
Rudern: Nikša Skelin, Siniša Skelin, Matija Ljubek
Segeln: Mate Arapov, Karlo Kuret
Hochsprung: Blanka Vlašić
Volleyball: Barbara Jelić Ružić
Tischtennis: Zoran Primorac, Dragutin Šurbek, Tamara Boroš, Antun Stipančić, Žarko Dolinar
Schach: Zdenko Kožul
Gewichtheben: Nikolaj Pešalov
Fechten: Milan Neralić
Boxen: Ivo Prebeg, Marijan Beneš, Željko Mavrović, Mate Parlov, Stipe Drews, Anton Josipović
Kickboxen: Mladen Steko, Pavlica Steko
Full Contact: Mirko "Cro Cop" Filipović, Branko Cikatić
Diskuswurf: Sandra Perković
Speerwurf: Sara Kolak
Turnen: Tin Srbić

Sportliche Veranstaltungen

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Special Olympics Kroatien wurde 1992 gegründet und nahm mehrmals an Special Olympics Weltspielen teil. Der Verband hat seine Teilnahme an den Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin angekündigt. Die Delegation wird vor den Spielen im Rahmen des Host Town Programs von Barth betreut.[1][2]

Einzelnachweise

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  1. Host Town Program. Abgerufen am 1. Mai 2023.
  2. Special Olympics: Host Towns. Special Olympics, März 2023, abgerufen am 1. Mai 2023.