AKS Chorzów

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
AKS Chorzów
Wappen
Basisdaten
Name Amatorski Klub Sportowy Wyzwolenie Chorzów
Sitz Chorzów
Gründung 22. August 1910
Website akswyzwolenie.com.pl/
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Lompy 10a, Chorzów
Plätze 2000
Liga Liga okręgowa
2017/18 12. Platz
Heim
Auswärts

AKS Chorzów ist ein polnischer Sportverein aus Chorzów (deutsch: Königshütte).

Logo des VfR Königshütte

Der Verein wurde unter dem Namen Verein für Rasenspiele Königshütte (kurz: VfR Königshütte) 1910 als deutscher Sportverein gegründet. Mit der Teilung Oberschlesiens im Juni 1922 fiel Königshütte an Polen. Doch lehnte der neugegründete Regionalverband des polnischen Fußballverbandes PZPN zunächst die Aufnahme der deutschen Vereine ab.[1] Daraufhin gründeten 143 von ihnen unter Führung des VfR Königshütte im Juli 1922 den „Wojewodschaft Fußballverband“.[2] Doch drang die PZPN-Zentrale in Krakau auf die Aufnahme der deutschen Vereine in den polnischen Regionalverband. Zu dem Kompromiss gehört die Umbenennung zahlreicher Vereine. Ab 1923 hieß der Verein deshalb Amatorski Klub Sportowy Królewska Huta („AKS Królewska Huta“), 1934 wurde der Verein in Amatorski Klub Sportowy Chorzów („AKS Chorzów“) umbenannt. 1937 konnte der Verein mit dem Titel des polnischen Vizemeisters seinen größten Erfolg erringen. Nach der Annexion des Gebietes durch die Deutschen 1939 wurde der Verein in FV Germania Königshütte umbenannt und schließlich kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Namenswechsel in AKS Chorzów.

Von 1949 bis 1955 trug der Verein den Namen Budowlani Chorzów, nach zwei Fusionen mit Chorzowianka Chorzów und Wyzwolenie Chorzow trägt der Verein den Namen AKS Wyzwolenie Chorzów. Heute spielt der ehemalige polnische Vizemeister in der sechstklassigen Liga okręgowa.

Polnische Nationalspieler

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Oberschlesischer Kurier [Salzgitter], 20. November 1967, S. 6.
  2. Kattowitzer Zeitung, 17. Juli 1922, S. 5.