AMC-8

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AMC-8
Betreiber SES S.A. / AT&T Alascom
Startdatum 20. Dezember 2000, 00:26 UTC
Trägerrakete Ariane 5G (VA-130)
Startplatz Centre Spatial Guyanais, ELA-3
COSPAR‑ID 2000-081B
Startmasse 2015 kg
Leermasse 919 kg
Hersteller Lockheed Martin
Satellitenbus Lockheed Martin A2100A
Stabilisation Dreiachsenstabilisation
Lebensdauer 15 Jahre (urspr. geplant)
Wiedergabeinformation
Transponder 24 C-Band
Transponderleistung 20 Watt
Bandbreite je 36 MHz
Position
Erste Position 135° West
Aktuelle Position Friedhofsorbit
Antrieb LEROS-1c-Apogäumsmotor
Liste geostationärer Satelliten

AMC-8 (vormals GE-8, auch Aurora 3) war ein kommerzieller Kommunikationssatellit des niederländischen Satellitenbetreibers SES World Skies.

Animation der Flugbahn von AMC-8

Der Satellit wurde ursprünglich als GE-8 für den US-amerikanischen Satellitenbetreiber GE Americom gebaut. Der Start erfolgte am 20. Dezember 2000 auf einer Ariane-5-Trägerrakete vom Raumfahrtzentrum Guayana in einen Geotransferorbit. GE-8 wurde im März 2001 bei seiner geostationären Position auf 135° West in Betrieb genommen und löste dort seinen Vorgänger Satcom C5 ab. Er konnte in ganz Nordamerika empfangen werden.

Im Jahr 2001 wurde GE Americom an SES verkauft und hieß von dort an SES Americom. Der Satellit wurde in AMC-8 umbenannt. Ab 2009 wurde der Satellit dann von SES World Skies betrieben.

Das alaskische Telekommunikationsunternehmen Alascom, heute AT&T Alascom, verwendete bis zum Missionsende einen Großteil der Transponderkapazitäten. Das Unternehmen bezeichnete diese Transpondernutzlast als Aurora 3.

Technische Daten

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Lockheed Martin baute GE-8 auf Basis ihres Satellitenbusses der A2100-Serie. Der Satellit war mit 24 C-Band-Transpondern ausgerüstet.[1] Er war dreiachsenstabilisiert und wog beim Start ca. zwei Tonnen. Außerdem wurde er durch zwei große Solarmodule und Batterien mit Strom versorgt und besaß eine geplante Lebensdauer von 15 Jahren, welche er auch erreichte.

Einzelnachweise

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  1. GE 7, 8 / AMC 7, 8, 10, 11, 18 (Aurora 3). Abgerufen am 30. November 2022 (englisch).