American Motor Vehicle Company

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American Motor Vehicle Company
Rechtsform Company
Gründung 1916
Auflösung 1920
Sitz Lafayette, Indiana, USA
Branche Automobile

American Motor Vehicle Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte

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Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Lafayette in Indiana. Es stellte von 1916 bis 1920 Automobile her, die als American vermarktet wurden. Gelegentlich wird auch American Junior genannt, allerdings beinhaltete das einen Modellnamen.

Das wichtigste Modell war der Junior. Es war mit 178 cm Radstand auffallend klein. Es war in erster Linie für Kinder gedacht, wurde aber auch als tauglich für Erwachsene bezeichnet. Die offene Karosserie bot Platz für zwei Personen nebeneinander. Das Leergewicht war mit 102 kg angegeben. Ein Davis Motor Wheel mit einem Einzylindermotor trieb ein fünftes Rad an, das am Heck des Fahrzeugs befestigt war.

Während des Ersten Weltkriegs gab es Pläne für Invalidenfahrzeuge sowie Rikschas.

1916 wurde ein Buckboard entwickelt, das Red Bug genannt wurde. Ein Smith Motor Wheel trieb das Fahrzeug an. Die A. O. Smith Corporation übernahm das Konzept und brachte es als Smith Flyer auf den Markt.

Im Modelljahr 1918 gab es mit dem Greyhound einen richtigen Personenkraftwagen. Er hatte einen Vierzylindermotor mit 10/12 PS Leistung. Der Radstand betrug 254 cm. Der Roadster bot Platz für zwei Personen. Außerdem wurde mit dem Dumore ein leichtes Nutzfahrzeug mit etwa 450 kg Nutzlast angeboten.

Einzelnachweise

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  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 1996, ISBN 0-87341-428-4, S. 42 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 51. (englisch)