Christoph Wenzel

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Christoph Wenzel 2022 (Foto: Sascha Kokot)
Christoph Wenzel (2022)

Christoph Wenzel (* 4. Mai 1979 in Hamm) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber.

Wenzel studierte Germanistik und Anglistik an der RWTH Aachen und wurde dort promoviert. Wenzel, der als Herausgeber, Universitätsangestellter und freier Autor tätig ist, verfasst in erster Linie Gedichte, die in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Er debütierte 2005 mit dem Gedichtband zeit aus der karte (Rimbaud Verlag), 2010 folgte im Yedermann Verlag der Band tagebrüche und 2012 erschien in der Edition Haus Nottbeck der Titel weg vom fenster[1] und 2015 der Gedichtband lidschluss in der Edition Korrespondenzen. Zusammen mit Daniel Ketteler gibt er seit 2005 die Literaturzeitschrift [SIC] heraus und betreibt seit 2011 den [SIC]-Literaturverlag.[2] 2013 wurde Wenzel das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium zuerkannt. „Wegen seiner entschiedenen und mutigen Arbeit an sich selbst, die sich immer wieder kritisch dem eigenen Schreiben gestellt hat und weiterhin stellt“, so Enno Stahl für die Jury.[3]

Christoph Wenzel lebt in Aachen.

  • Brotjobs & Literatur gemeinsam mit Iuditha Balint, Julia Dathe und Kathrin Schadt (2021)
  • Polderpoesie. Junge Lyrik aus Flandern und den Niederlanden gemeinsam mit Stefan Wieczorek (2016)
  • Westfalen, sonst nichts? Eine Anthologie gemeinsam mit Adrian Kasnitz (2012)
  • [SIC] – Zeitschrift für Literatur gemeinsam mit Daniel Ketteler (seit 2005)

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)

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Commons: Christoph Wenzel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Publikationen des Literaturmuseums: Kulturgut Haus Nottbeck. Kulturgut Haus Nottbeck, abgerufen am 20. August 2014.
  2. [SIC]-Literaturverlag: Verlagsteam. In: siconline.de. Archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 18. Dezember 2023.
  3. Stadt Köln Kulturförderung Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2013, abgerufen am 16. Oktober 2013
  4. MFKJKS NRW: Ministerin Schäfer vergibt Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2014 an 19 junge Künstlerinnen und Künstler. 26. November 2014, archiviert vom Original am 23. Februar 2015; abgerufen am 18. Dezember 2023.
  5. Christoph Wenzel gewinnt den 13. Dresdner Lyrikpreis. Ondøej Krystyník wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Landeshauptstadt Dresden, 10. November 2020, abgerufen am 11. November 2020.
  6. Zeit aus der Karte. Gedichte von Christoph Wenzel (2005, Rimbaud). In: lyrikwelt.de. 19. März 2012, archiviert vom Original am 12. März 2016; abgerufen am 18. Dezember 2023 (Besprechung von Theo Breuer).