Dörnberg (Bestwig)

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Dörnberg
Gemeinde Bestwig
Koordinaten: 51° 19′ N, 8° 25′ OKoordinaten: 51° 18′ 57″ N, 8° 25′ 25″ O
Höhe: 540 m
Einwohner: 64 (1. Jan. 2020)[1]
Postleitzahl: 59909
Karte
Dörnberg

Dörnberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Bestwig im Hochsauerlandkreis. Im Januar 2020 hatte Dörnberg 64 Einwohner.[1] Das Dorf am Bestwiger Höhenweg gehört mit dem Ortsteil Wasserfall zur Ortschaft Andreasberg.

Im Jahr 1668 nennt ein Befahrungsbericht der kurkölnischen Regalien und Bergwerke unter anderem die Grube Dörnberg.[2] Die Bergarbeiterkolonie wurde erstmals 1759 urkundlich erwähnt.[3] An der Grube Dörnberg, die zu Andreasberg gehört, lebten im Jahr 1759 drei Bergarbeiterfamilien.

Im selben Jahr ließ Kurfürst Clemens August I. von Bayern anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Bergordnung aus dem Ramsbecker Silber Ausbeutetaler prägen. Auf der Rückseite der Ausbeutetaler waren der Dörnberg und der Bastenberg abgebildet. 1811 kauft die Ramsbecker Gewerkschaft die Bleigrube „Dörnberg“. Bis zum Jahr 1910 gehörten das Dorf Dörnberg politisch zur Gemeinde Heringhausen und danach zur Gemeinde Ramsbeck. Seit dem 1. Januar 1975 ist Dörnberg ein Ortsteil von Bestwig.[4]

Einzelnachweise

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  1. a b Daten & Fakten – Gemeinde Bestwig. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2022; abgerufen am 28. September 2022 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bestwig.de
  2. Chronik von Andreasberg abgerufen am 8. Oktober 2011 (Memento vom 4. Juli 2011 im Internet Archive)
  3. Hennesee-Tourismus abgerufen am 25. Mai 2010 (Memento vom 18. November 2009 im Internet Archive)
  4. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.