Gerhard-Hess-Preis

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Der Gerhard-Hess-Preis (vereinzelt auch Gerhard-Hess-Förderpreis) war eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 1988 bis 2000[1] jährlich vergebene Auszeichnung für junge Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Gerhard-Hess-Programmes. Der Preis ist nach Gerhard Hess, dem Präsidenten der DFG von 1955 bis 1964, benannt und war mit bis zu 200.000 DM jährlich für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung um drei weitere Jahre dotiert. Im Jahr 2001 wurde das Programm in das Emmy-Noether-Programm integriert, da beide weitgehend identisch waren.[2]

Der Preis wurde nur an Personen vergeben, die sich auf den Preis beworben hatten und zu diesem Zeitpunkt maximal 33 Jahre alt waren. Eine Promotion mit nachfolgender bedeutender Leistung, idealerweise mit Habilitation, war Voraussetzung.

Einzelnachweise

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  1. Chronologie der DFG-Programme. DFG, abgerufen am 16. Dezember 2013.
  2. DFG: Die zukünftige Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die DFG. 2000, S. 17 (dfg.de [PDF]).