Jakob Strobel y Serra

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Jakob Strobel y Serra (* 15. Februar 1966 in Bonn) ist ein deutscher Reisejournalist und Autor.

Nach dem Abitur studierte er Hispanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete ein Jahr lang als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdiensts im Archivo General de Indias in Sevilla über die Piraterie im spanischen Transatlantikhandel des 16. Jahrhunderts.[1] Während des Studiums schrieb er als freier Mitarbeiter für verschiedene Tageszeitungen und war für das Studio Madrid des ZDF tätig sowie für das katalanische Fernsehen in Barcelona, der Heimatstadt seiner Mutter. Nach dem Examen ging er für mehrere Monate nach Mexiko und arbeitete für ein Wirtschaftsmagazin.

Im Oktober 1993 begann Strobel y Serra bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und wurde dort Redakteur. Anfang 1997 wechselte er in das Reiseblatt der FAZ. Er ist spezialisiert auf Reisereportagen über spanischsprachige Länder und kulinarische Themen. Seit Anfang 2016 ist er zudem stellvertretender Leiter des Feuilletons.[1] Dort schreibt er die wöchentliche Restaurantkolumne „Geschmackssache“. Eine Sammlung dieser Texte erschien 2020 als Buch.[2]

Neben seiner Tätigkeit bei der FAZ schreibt Strobel y Serra gelegentlich auch für die Zeitschrift „Der Feinschmecker“.[3]

Für seine Reisereportagen ist er mit dem Spanischen Tourismuspreis, dem Karibik-Journalistenpreis, dem Journalistenpreis Irland und dem Medienpreis Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet worden.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. a b c Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH: Jakob Strobel y Serra. Abgerufen am 1. Januar 2021.
  2. Jakob Strobel y Serra: Geschmackssache. ZSV Verlag, Hamburg 2020, ISBN 978-3-96584-023-2.
  3. Jahreszeiten Verlag GmbH: Madrid: Die besten Adressen der Stadt. Abgerufen am 16. Februar 2022.