Jamie Bartman

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  Jamie Bartman

Geburtsdatum 11. November 1962
Geburtsort Medicine Hat, Alberta, Kanada
Größe 181 cm
Gewicht 90 kg

Position Verteidiger
Schusshand Links

Karrierestationen

1986–1987 EA Kempten
1987–1988 EV Fürstenfeldbruck
1988–1989 EV Germering
1989–1990 EV Pfronten
1990–1991 EV Germering
1991–1994 ERV Schweinfurt
1994–1995 Kassel Huskies
1995–1996 Ratinger Löwen
1996–1997 EHC Trier
1997–2000 REV Bremerhaven

Jamie Lynn Bartman (* 11. November 1962 in Medicine Hat, Alberta) ist ehemaliger deutsch-kanadischer Eishockeyspieler und derzeitiger -trainer.

Der 1,81 m große Verteidiger wechselte 1986 zum deutschen Zweitligisten EA Kempten, in der folgenden Spielzeit ging er für den EV Fürstenfeldbruck in der Landesliga Bayern aufs Eis. Über den EV Pfronten und den EV Germering gelangte der gebürtige Kanadier zur Saison 1991/92 zum ERV Schweinfurt, für den er insgesamt drei Spielzeiten lang, zunächst in der Ober-, später dann in der Regionalliga, spielte.

1994 wechselte Bartman zu den Kassel Huskies in die neugegründete Deutsche Eishockey Liga, wo er allerdings nur zwölf Einsätze absolvierte, sieben davon in den Play-offs, in denen die Schlittenhunde bis ins Viertelfinale vorrücken konnten. Zur Saison 1995/96 unterschrieb der Abwehrspieler einen Vertrag beim Ligakonkurrenten Ratinger Löwen, die er nach nur einem Jahr in Richtung EHC Trier verließ. Nach einer Spielzeit wechselte Jamie Bartman zum ebenfalls in der zweitklassigen 1. Liga spielenden REV Bremerhaven, wo er seine Karriere im Jahr 2000 beendete.

Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn trainierte Bartman seinen ehemaligen Club REV Bremerhaven, mit dem er in der Saison 2001/02 Meister der 2. Eishockey-Bundesliga wurde und schließlich im Januar 2003 zurücktrat.[1] Anschließend arbeitete er als Trainer der Heilbronner Falken sowie später als Assistentscoach des DEL-Klubs ERC Ingolstadt, wo er allerdings am 23. November 2007 entlassen wurde. In der Saison 2008/09 war Jamie Bartman als Co-Trainer der Frankfurt Lions tätig.[2] Im folgenden Jahr verließ er Deutschland und wurde Cheftrainer des HC Bozen.[3] Dort wurde er am 1. Januar 2010 entlassen und durch seinen Vorgänger Jari Helle ersetzt. Zur Saison 2010/11 folgte ein Engagement beim EC Dornbirn, in welcher er die Mannschaft zur Vizemeisterschaft führte. Seit 2011 stand er beim EC Kassel Huskies unter Vertrag. Im April 2012 wurde dann allerdings bekannt, dass Bartman und die Kasseler sich einvernehmlich darauf geeinigt hätten, den eigentlich noch bis nach der Saison 2012/13 laufenden Vertrag aufzulösen. Ab dem 19. Dezember 2013 war Bartmann als Co-Trainer für den DEL-Club Iserlohn Roosters aktiv.[4] Nach der Entlassung von Rob Daum im November 2018 übernahm Bartman gemeinsam mit Christian Hommel die Mannschaftsleitung.[5]

Zwischen Mai 2019[6] und April 2021 war Bartman Assistenztrainer von Tray Tuomie bei den Augsburger Panthern. Im Dezember 2021 wurde er abermals von den Roosters als Assistenztrainer verpflichtet. Im Sommer 2022 wechselte er in gleicher Position zu den Starbulls Rosenheim, mit denen er 2023 in die DEL2 aufstieg.

Karrierestatistik

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Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1986/87 EA Kempten 2. BL 46 7 18 25 56
1987/88 EV Fürstenfeldbruck LL
1988/89 EV Germering RL 34 23 30 53 43
1989/90 EV Pfronten OL 38 7 21 28 26
1988/89 EV Germering RL 13 8 9 17 8
1991/92 ERV Schweinfurt OL 7 1 4 5 20
1992/93 ERV Schweinfurt RL 38 9 22 31 32
1993/94 ERV Schweinfurt RL 18 4 11 15 22
1994/95 Kassel Huskies DEL 5 0 1 1 0 7 0 1 1 4
1995/96 EC Ratingen DEL 47 0 6 6 48 3 0 0 0 2
1996/97 EHC Trier 1. Lg 48 8 25 33 64
1997/98 REV Bremerhaven 1. Lg 53 4 21 25 69
1998/99 REV Bremerhaven BL 52 8 33 41 72
1999/00 REV Bremerhaven OL 53 13 30 43 74
Regionalliga gesamt 103 44 72 116 105 0 0 0 0 0
Oberliga gesamt 98 21 55 76 120 0 0 0 0 0
2. Bundesliga1 gesamt 199 27 97 124 261 0 0 0 0 0
DEL gesamt 52 0 7 7 48 10 0 1 1 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)
1 inklusive Nachfolgeligen „1. Liga“ (1994–1998) und „Bundesliga“ (1998–1999)

Einzelnachweise

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  1. radiobremen.de, Meistertrainer Jamie Bartman schmeißt Trainerjob beim REV Bremerhaven (Memento vom 21. Dezember 2013 im Internet Archive)
  2. eishockey.info, Jamie Bartman neuer Co-Trainer der Lions
  3. hcb.net, Jamie Bartman neuer Trainer des HC Interspar Bozen@1@2Vorlage:Toter Link/www.hcb.net (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche in Webarchiven)
  4. iserlohn-roosters.de, Jamie Bartman neuer Co-Trainer der Iserlohn Roosters (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)
  5. https://www.eishockeynews.de/aktuell/artikel/2018/11/21/iserlohn-roosters-trennen-sich-von-trainer-rob-daum.html
  6. Augsburger Panther holen Jamie Bartman als neuen Co-Trainer. In: eishockeynews.de. 28. Mai 2019, abgerufen am 3. September 2019.