Jennifer Wilton

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Jennifer Wilton (* 1977 in West-Berlin[1]) ist eine deutsche Journalistin und seit 2022 Chefredakteurin der Tageszeitung Die Welt.

Wilton studierte Hispanistik, Geschichte, Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft in Berlin, Münster und Madrid und erwarb einen Abschluss als Magistra Artium.[2] Wilton war ab 1999 bis 2005 als freie Journalistin tätig, unter anderem für den Tagesspiegel, den Spiegel, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, sowie als Gastjournalistin bei der spanischen Tageszeitung El País.

Von 2006 bis 2007 absolvierte sie ein Volontariat bei der Welt. Ab 2008 war sie dort Redakteurin im Ressort Reportagen, ab 2011 baute sie das Ressort „Titelthema“ auf und leitete es. Nach einem Gastaufenthalt bei The Guardian baute sie ab 2013 den Bereich „Digitales Storytelling“ auf. Ab 2017 leitete sie das Ressort „Investigation/Reportage“, ab 2018 das Ressort „Titelthema“ der Welt am Sonntag.

Im Januar 2022 wurde sie Chefredakteurin der Welt[2][3] als Nachfolgerin von Dagmar Rosenfeld, die Chefredakteurin der Welt am Sonntag wurde.[4][5]

Einzelnachweise

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  1. Jennifer Wilton: Der süße Duft der DDR. In: welt.de. 8. November 2009, abgerufen am 1. Juli 2022.
  2. a b Jennifer Wilton bei Kressköpfe. Abgerufen am 8. April 2022.
  3. Jennifer Wilton bei turi2. Abgerufen am 8. April 2022.
  4. Neue Chefredakteurinnen bei „Welt“ und „Welt am Sonntag“, Newsroom.de, 8. Dezember 2021.
  5. Erica Zingher: Neue Chefredakteurinnen bei Springer: Nachfolgerin bei „Welt“ , taz, 8. Dezember 2021.