Karl-Heinrich Buhse

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Karl-Heinrich Buhse (* 3. Oktober 1932 in Kiel) ist ein deutscher ehemaliger Politiker (CDU). Von 1967 bis 1970 war er Landrat des Kreises Süderdithmarschen und von 1970 bis 1986 Landrat des Kreises Dithmarschen.

Karl-Heinrich Buhse wurde am 3. Oktober 1932 als Sohn eines Berufssoldaten in Kiel geboren. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft und legte 1961 die Zweite Staatsprüfung ab. Im selben Jahr trat er in den Dienst des Landes Schleswig-Holstein ein. Er wurde 1962 zum Regierungsassessor und 1964 zum Kreisrechtsrat des Kreises Süderdithmarschen ernannt.[1][2]

Am 9. Februar 1967 wurde er zum Landrat des Kreises gewählt. Am 1. März 1967 trat er das Amt an. Nach der Zusammenlegung mit dem Kreis Norderdithmarschen war er ab dem 29. Mai 1970 Landrat des neuen Kreises Dithmarschen. Ab 1974 war er Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages und von 1978 bis 1984 war er Präsident des Deutschen Landkreistages.[1][3] Seine Amtszeit als Landrat endete am 31. März 1986.[4]

Im Zuge der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1996 war er Kandidat der CDU für das Amt des Wirtschaftsministers.[5]

Buhse war Vorsitzender und ist Ehrenmitglied der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.[6] Er war Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbands Schleswig-Holstein.[7] Außerdem war er Vorstandsvorsitzender der Schleswag AG[8] und Aufsichtsratsmitglied der Schleswag AG sowie der PreussenElektra AG.[7]

Einzelnachweise

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  1. a b Der Kreis: Geschichte des Deutschen Landkreistages. 1972, S. 411.
  2. a b c d Deutscher Landkreistag (Hrsg.): Deutscher Landkreistag. Band 30, 1985, S. 10.
  3. Geschichte. 6. Oktober 2009, abgerufen am 2. April 2024 (deutsch).
  4. Kreis Dithmarschen / 50 Jahre Kreis Dithmarschen. 27. Dezember 2021, abgerufen am 3. April 2024.
  5. Marco Carini: Krasse Kritik am „doppelten Karlchen“. In: Die Tageszeitung: taz. 11. März 1996, ISSN 0931-9085, S. 21 (taz.de [abgerufen am 2. April 2024]).
  6. Mitteilungen 85. In: geschichte-s-h.de. Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Oktober 2013, S. 56, abgerufen am 2. April 2024.
  7. a b AG Atomindustrie (Hrsg.): Wer mit wem in Atomstaat und Großindustrie. Zweitausendeins, S. 258.
  8. Recht windige Energie-Alternativen. In: Die Tageszeitung: taz. 8. Mai 1993, ISSN 0931-9085, S. 46 (taz.de [abgerufen am 3. April 2024]).