Karl Goldammer

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Karl Goldammer (* 3. März 1950 in Wien als Karl Strnad;7. März 2020)[1] war ein österreichischer Maler und Lithograf.

Karl Strnad wurde 1950 in Wien geboren. Von 1964 bis 1969 besuchte er die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und kam 1969 an die Akademie für angewandte Kunst Wien. Statt mit seinem tschechischen Familiennamen signierte er seine Werke mit dem Namen Goldammer, nach dem Singvogel.[2]

Seit dem Jahre 1972 ist er als freischaffender Künstler und Lithograf tätig und seine Arbeiten wurden bereits in zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Seine bevorzugten Motive sind architektonische Darstellungen (Wien, Venedig etc.) in sehr detaillierter und realistischer Malweise.

Karl Goldammer wohnte in Maria Anzbach. Hier befand sich auch das Goldammer-Museum (Galerie Anzbach), welches im Juli 2018 geschlossen wurde.[3]

Am 7. März verstarb Karl Goldammer.[4]

  • Im Jahr 2002 wurde von der österreichischen Post eine Sonderbriefmarke mit seinem Bild von Otto Wagners „Schützenhaus am Donaukanal“ aufgelegt.[5]

Werke (Auswahl)

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  • „Palazzo Tron Memmo Venezia“, Öl
  • Otto Wagner – Wien“, Mappe mit Originalfarbradierungen, 1988
  • „Neue Wien-Graphiken“ (Hundertwasserhaus, Strudelhofstiege usw.), Mappe mit Originalfarbradierungen, 1989
  • „Katz' und Maus im Weinkeller“, Mischtechnik, 2000
  • „Venedig – Kanaleinblick“, Originalfarblithographie
  • „Burggarten“, Originalfarbradierung, 2007
  • „Kirche am Steinhof“, Originalfarbradierung
  • „Fernheizwerk“, Originalfarbradierung

Einzelnachweise

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  1. Maria Anzbach - Herr Karl Goldammer, geb. Strnad - Das Begräbnis findet im engsten Familienkreise statt. Abgerufen am 23. April 2020 (deutsch).
  2. Karl Goldammer (Strnad) in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
  3. Aus für Galerie Anzbach seit Anfang Juli (2. Juli 2018)
  4. Der Künstler Karl Goldammer ist am 7. März verstorben. Abgerufen am 17. April 2020.
  5. Eintrag zu Moderne Kunst in Österreich – Karl Goldammer im Austria-Forum (als Briefmarkendarstellung) abgerufen am 3. September 2012