Manfred-Wörner-Medaille

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Manfred-Wörner-Medaille wird seit 1996 jährlich durch den Bundesminister der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland an Persönlichkeiten verliehen, die sich in „besonderer Weise um Frieden und Freiheit in Europa verdient gemacht haben“.

Die Medaille wurde im Gedenken an den am 13. August 1994 verstorbenen ehemaligen Verteidigungsminister und NATO-Generalsekretär Manfred Wörner gestiftet.

  • 1996: Richard Holbrooke, US-Diplomat und Sonderbeauftragter im Bosnien- und Kosovo-Konflikt
Holbrooke wurde am 16. Januar 1997 von Verteidigungsminister Volker Rühe ausgezeichnet. Er hatte sich während der Zeit als US-Botschafter in Deutschland um die deutsch-amerikanische Freundschaft außerordentlich verdient gemacht. Als Friedensvermittler in Dayton hat er darüber hinaus entscheidend dazu beigetragen, den Krieg im ehemaligen Jugoslawien zu beenden und den Friedensprozess voranzubringen. Das Abkommen von Dayton wurde am 14. Dezember 1995 in Paris unterzeichnet.