Monika Medek

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Monika Medek (* 19. Juni 1979[1] in Wien) ist eine österreichische Opern- und Konzertsängerin mit der Stimmlage Sopran.

Monika Medek studierte zunächst Gesang an Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, um danach am Konservatorium Wien Privatuniversität das Opernstudium unter der Leitung von Lucia Meschwitz und Michael Pinkerton erfolgreich abzuschließen. Sie studierte weiters bei Grace Bumbry, Kurt Equiluz, Michael Pabst, Margit Fussi und Helga Meyer-Wagner.

Im November 2015 ist Monika Medek nominiert für den internationalen Woman of the Year Award in der Kategorie „Kunst und Kultur“.[2]

Künstlerische Tätigkeit

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Auf der Opernbühne debütierte sie 2003 als Erste Dame in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte am Stadttheater Baden, danach folgten die Pamina in der Zauberflöte, Gertrud (Mutter) in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel, die Luigia in Viva la Mamma von Gaetano Donizetti, die Lady Billows in Albert Herring von Benjamin Britten, die Giulietta in Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen als auch die Wellgunde in Richard Wagners Rheingold und die Senta in Der fliegende Holländer. Sie gastierte als freiberufliche Sängerin unter anderem in Österreich, Italien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, China und Thailand. Sie eröffnete als Solistin die Niederösterreichische Landesausstellung. Unter anderem gastierte sie im Théâtre Municipal Esch, dem Parktheater Augsburg, dem Theater Wolfsburg, dem Theater im Pfalzbau und am Stadttheater Wels.

Im Konzertfach war sie mit unterschiedlichen Orchestern unter anderem Sopran-Solistin in der 8. Sinfonie („Sinfonie der Tausend“) von Gustav Mahler (Sopran II, „Una Poenitentium“), der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi, dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms, dem Requiem von Gabriel Fauré, dem Te Deum von Georges Bizet, dem Stabat Mater von Antonín Dvořák, sowie Interpretin beider Sopranparts des Lobgesangs von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Weitere Stationen waren ihr Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereines 2013, wo sie mit ausgewählten Arien und Duetten von Mozart zusammen mit dem Wiener Schubert Symphonie Orchester zu hören war, sowie im Mai 2014, als sie mit dem Sopranpart aus dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms ihr Debüt im Großen Saal des Wiener Konzerthauses sang, gefolgt von der Uraufführung der Sinfonie Gebetsfahnen/Prayer Flags von Vijay Upadhyaya im Dezember 2014 und der Sinfonie Nr. 8 von Gustav Mahler im April 2015. In diesem Zusammenhang sind sowohl Gebetsfahnen[3] als auch die 8. Sinfonie[4] auf CD erschienen.

Als sehr aktive Liedinterpretin hat sie zahlreiche der großen Zyklen wie Gustav Mahler – Des Knaben Wunderhorn, Richard StraussVier letzte Lieder, Johannes Brahms – Zigeunerlieder und Robert SchumannFrauenliebe und -leben, bis hin zu zeitgenössischen Liedkompositionen aufgeführt.

Am 20. September 2016 sang sie in der Beijing Concert Hall das Sopransolo aus Prayer Flags von Vijay Upadhyaya.[5]

Repertoire (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. „Sopranistin gibt sich in Peterskirche der Liebe hin“ in meinbezirk.at; abgerufen am 11. November 2015
  2. Women Of The Year-Award 2015. Abgerufen am 11. November 2015.
  3. Artikel Monika Medek Die Niederösterreicherin Oktober 2014 – Seite 98 – 103. Abgerufen am 11. November 2015.
  4. Künstlerportrait Monika Medek Kulturjournal Februar 2015 – Seite 14. Abgerufen am 11. November 2015.
  5. Eintrag auf der Website von Monika Medek