Morea-Expedition

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General Maison

Die Morea-Expedition (frz. Expédition de Morée) war eine französische Militäroperation zwischen 1828 und 1833. Sie fand zur Zeit der Griechischen Revolution statt und führte auf den Peloponnes, damals Morea genannt. Militärisches Ziel war eine Schwächung des Einflusses des Osmanischen Reiches. Im April 1826 war Mesolongi vom Osmanischen Reich nach mehrfacher Belagerung eingenommen worden. Am 20. Oktober 1827 hatte eine Flotte mit Franzosen, Engländern und Russen die Seeschlacht bei Navarino gewonnen. 1828 ging das Expeditionskorps bei Koroni an Land und blieb dort bis 1833. Die Militäroperation stand unter dem Kommando von Nicolas-Joseph Maison, der rund 13.000 Soldaten befehligte.

Der französische General Maison nimmt die Kapitulation des Château de Morée entgegen, 1828. Gemälde von Jean-Charles Langlois (1789–1870)

Als bleibender Wert der Expedition gelten die Aufzeichnungen der Gelehrten, Ingenieure und Künstler, die die Expedition begleiteten und die Landschaft, Fauna, Flora und archäologische Stätten dokumentierten.

Section des Beaux-Arts

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Section des Sciences Physiques

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Recherches géographiques

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Daneben brachten Teilnehmer eigene Berichte heraus, die nicht Bestandteil der offiziellen Publikation waren.

  • M. A. Duhaume (capitaine au 58ème régiment d'infanterie), Souvenirs de la Morée pour servir à l'histoire de l'expédition française en 1828 1829., Paris 1833. Digitalisat auf Gallica.
  • Aumaury-Duval: Souvenir (1829–1830), Paris 1885. Digitalisat auf Gallica.