Petter Hugsted

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Petter Hugsted
Petter Hugsted 1949

Petter Hugsted 1949

Voller Name Alf Petter Hugsted
Nation Norwegen Norwegen
Geburtstag 11. Juli 1921
Geburtsort Kongsberg
Sterbedatum 19. Mai 2000
Sterbeort Kongsberg
Karriere
Verein Kongsberg IF
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1948 St. Moritz K90
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 1948 St. Moritz K90
 

Alf Petter Hugsted (* 11. Juli 1921 in Kongsberg; † 19. Mai 2000 ebenda) war ein norwegischer Skispringer.

Während der deutschen Besetzung Norwegens war Hugsted im Grini fangeleir inhaftiert. Nach seiner Entlassung konnte er seinen Sport erneut ausüben und gewann bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz die Goldmedaille vor seinem Vereinskameraden Birger Ruud.[1] Da die Nordischen Skiweltmeisterschaften in diesem Jahr im Rahmen der Olympischen Spiele ausgetragen wurden, wurde Hugsted mit seinem Olympiasieg zugleich Weltmeister.

1948 wurde er zudem beim Springen auf dem Holmenkollbakken Zweiter. Im gleichen Jahr wurde er als Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Hugsted war auch als Fußballspieler erfolgreich und wurde zwischenzeitlich in die norwegische B-Nationalmannschaft berufen.

Nach dem Ende seiner Karriere baute er gemeinsam mit seinem Freund Birger Ruud das Kongsberg Skimuseum auf.

In Kongsberg ist nach ihm der Petter Hugsteds vei (dt. Petter-Hugsted-Weg) benannt.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Ski Jumping at the 1948 Sankt Moritz Winter Games: Men's Normal Hill, Individual. www.sports-reference.com, archiviert vom Original am 11. November 2012; abgerufen am 26. April 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sports-reference.com
  2. Petter Hugsteds vei (Memento vom 13. Juni 2008 im Internet Archive)