Ranger 4

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Ranger 4

Ranger 4
NSSDC ID 1962-012A
Missions­ziel Fotografieren des MondesVorlage:Infobox Sonde/Wartung/Missionsziel
Betreiber National Aeronautics and Space Administration NASAVorlage:Infobox Sonde/Wartung/Betreiber
Träger­rakete Atlas Agena-BVorlage:Infobox Sonde/Wartung/Traegerrakete
Startmasse 331 kgVorlage:Infobox Sonde/Wartung/Startmasse
Verlauf der Mission
Startdatum 23. April 1962Vorlage:Infobox Sonde/Wartung/Startdatum
Startrampe CCAFC LC-12Vorlage:Infobox Sonde/Wartung/Startrampe
Enddatum 26. April 1962Vorlage:Infobox Sonde/Wartung/Enddatum
Vorlage:Infobox Sonde/Wartung/Verlauf
 
23.04.1962 Start
 
26.04.1962 auf dem Mond zerschellt

Ranger 4 war eine Raumsonde der US-amerikanischen Raumfahrtagentur NASA. Sie war die vierte Sonde im Rahmen des Ranger-Programms zur Erforschung des Mondes und, wie ihr Vorgänger, im sogenannten Block-II-Design gebaut mit einer Masse von 331 Kilogramm. Ziel der Mission war es, Bilder von der Oberfläche des Mondes zu machen und zur Erde zu übermitteln. Dies sollte in den letzten zehn Minuten vor dem Aufschlag geschehen. Zusätzlich sollte kurz vor dem Aufprall eine Kapsel ausgestoßen werden, die seismische Untersuchungen des Mondes vornehmen sollte.

Ranger 4 startete am 23. April 1962 von der Startrampe LC-12 auf der Cape Canaveral Air Force Station an Bord einer Atlas-Agena-B-Rakete.

Nach dem erfolgreichen Start nahm die Sonde Kurs auf den Mond. Jedoch reagierte die Sonde nicht auf Funksignale, da ein Timer zur Steuerung des Bordcomputers ausgefallen war, so dass bestimmte Manöver nicht gestartet oder ausgeführt werden konnten. Die Sonde geriet ins Trudeln und stabilisierte sich nicht. Nach einiger Zeit brach ihre Stromversorgung zusammen, da die Batterien verbraucht waren und sich die Solarpaneele nicht entfaltet hatten. Nur die Seismometerkapsel sendete weiterhin ein Signal mit der Stärke von 50 mW. Am 26. April 1962 zerschellte Ranger 4 auf der Rückseite des Monds.[1]

Einzelnachweise

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  1. Leonard David: Farside Science: The Sage of Ranger 4's Moon Journey. 30. Dezember 2018, abgerufen am 3. Januar 2023 (englisch): „A guesstimate placed the crash site at 15.5°S 130.7°W.“