Schönberg (Kronberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schönberg
Koordinaten: 50° 11′ N, 8° 31′ OKoordinaten: 50° 11′ 0″ N, 8° 30′ 59″ O
Höhe: 254 (207–266) m ü. NHN
Einwohner: 3981 (30. Jun. 2019)[1]
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 61476
Vorwahl: 06173
Kath. Pfarrkirche St. Albanus
Victoria-Schule

Schönberg ist ein Ortsteil der Stadt Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis in Hessen.


Schönberg liegt 1,4 km nordöstlich von Kronberg. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 771, im Norden die Bundesstraße 455, im Westen die Landesstraße 3003 und im Süden die Landesstraße 3015.

Die früheste Besiedlung hat vermutlich schon in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stattgefunden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1320. Die erste Kirche wurde 1371 genannt. Vom damaligen Kloster gibt es heute keine Unterlagen mehr. Die katholische St.-Albanus-Kirche wurde 1766 erbaut.

Im Jahr 1954 wurde der Gemeinde Schönberg gestattet, ihrem Namen das Unterscheidungsmerkmal „(Taunus)“ hinzuzufügen.[2]

Am 1. April 1972 schlossen sich im Rahmen der Gebietsreform in Hessen die Gemeinden Schönberg (Taunus), Kronberg/Taunus und Oberhöchstadt/Taunus auf freiwilliger Basis zur Gemeinde Kronberg/Taunus zusammen.[3]

Im Ort gibt es eine Grundschule, die (nach Victoria Kaiserin Friedrich (1840–1901) benannte) Viktoria-Schule, sowie ein religionspädagogisches Studienzentrum der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (bis Oktober 2012).

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Robert Pfitzner (1825–1904), Violinist und Musikdirektor, starb im Stadtteil Schönberg
  • Ricarda Huch (1864–1947), Schriftstellerin und Dichterin, starb im Stadtteil Schönberg
Commons: Schönberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Kronberger Bote – Einwohnerzahlen der Stadt stabil. In: Kronberger Bote. Abgerufen am 10. Oktober 2021.
  2. Amtliche Schreibweise der Gemeinde Schönberg (Taunus), im Obertaunuskreis, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 17. Juli 1954. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1954 Nr. 31, S. 746, Punkt 700 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,2 MB]).
  3. Karl-Heinz Gerstemeier: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, S. 269.